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Spannender Einblick: Seiffener Grundschüler erkunden die Zentrale Notaufnahme in Olbernhau

Olbernhau

Wo sonst Hektik und höchste Konzentration herrschen, waren im September für 2 Vormittage eher große und leuchtende Kinderaugen zu sehen. Die 4. Klassen der Grundschule Seiffen waren zu Besuch im Krankenhaus Olbernhau und durften einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen. Ein besonderer Fokus lag auf der Zentralen Notaufnahme in Kooperation mit den Rettungskräften der Rettungswache Falck. Die Viertklässler verloren spielerisch die Angst vor dem Ernstfall. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin Jasmin Richter führte die rund 40 Jungen und Mädchen durch die verschiedenen Räume der Zentralen Notaufnahme. Dabei zeigte sie den Kindern, wo Patienten im Notfall ankommen und wie die ersten Untersuchungen ablaufen. Besonders die vielen technischen Geräte faszinierten die Schüler.

Schritt für Schritt wurde den Kindern erklärt, wie ein Überwachungsmonitor funktioniert. Die Kinder durften zusehen, wie Herzfrequenz, Puls und Sauerstoffsättigung live auf dem Bildschirm flackerten. Direkt daneben kam das Ultraschallgerät zum Einsatz: Auf dem Monitor konnten die Schüler staunend das Innere eines Körpers betrachten. Richtig praktisch wurde es, als das medizinische Personal zeigte, wie eine Infusion vorbereitet wird und wofür sie verwendet wird. Das Highlight im Behandlungsraum war das Anlegen eines Gipsverbandes. Unterstützung kam von den Kollegen der Rettungswache Falck Olbernhau, die ebenfalls vor Ort waren. Die Sanitäter gaben den Kindern einen spannenden und kindgerechten Einblick in die Erste Hilfe. Die Jungen und Mädchen lernten, wie man im Notfall richtig reagiert, einen Notruf absetzt und kleine Verletzungen mit Verbänden versorgt.

Ein absoluter Magnet war der Rettungswagen. Die Schüler durften das Einsatzfahrzeug ganz genau bestaunen, die medizinische Ausrüstung im Inneren unter die Lupe nehmen und sogar einmal Probesitzen.

Mit viel neuem Wissen im Gepäck ging es mittags im Bus zurück nach Seiffen. Der Ausflug hat den alltäglichen Unterricht aufgelockert und gezeigt, dass man vor den Helfern in der Not keine Angst haben muss.