Was ist der beste Weg in Diagnostik und Behandlung, wenn bei einem Patienten nur leichte Beschwerden bestehen oder dieser schon ein sehr hohes Alter erreicht hat? Mit diesem zentralen Thema befasste sich der Internistische Abend 2024 der Klinik für Innere Medizin im Haus Zschopau, der am 15. Mai im Schloss Wildeck in Zschopau stattfand.
Drei Experten auf kardiologischem, nephrologischem und hämatologisch/onkologischem Gebiet referierten über praktikable Wege, um mit dieser Problematik umzugehen. „Es gilt Relevantes und noch Behandelbares auch im höheren Alter nicht zu übersehen und andererseits eine Überdiagnostik zu vermeiden“, so Chefarzt Dr. med. Volkmar Hempel, der die Fortbildungsveranstaltung ausgerichtet hat.
Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Karim Ibrahim von der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Chemnitz befasste sich in seinem Vortrag mit der asymptomatischen Koronaren Herzkrankheit, während der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin V am Klinikum Chemnitz, Prof. Dr. med. Torsten Siepmann über das Vorgehen bei leicht eingeschränkter Nierenfunktion informierte. In einem letzten Vortrag sprach die Leitende Oberärztin Dr. med. Regina Herbst von der Klinik für Innere Medizin III am Klinikum Chemnitz über den Umgang mit einer leichten Anämie bei Patienten über 80 Jahren. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit zur Diskussion und zum fachlichen Austausch.
