Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Standort Stollberg behandelt erneut einen afghanischen Jungen, der über die Hilfsorganisation Friedensdorf International nach Deutschland gekommen ist. Für das medizinisch-pflegerische Team der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist es ein besonderer Moment – und ein Zeichen nachhaltiger medizinischer Hilfe.
Friedensdorf International ermöglicht Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten dringend benötigte medizinische Behandlungen, die in ihren Heimatländern häufig nicht durchgeführt werden können. Auch der junge Patient aus Afghanistan ist auf eine spezialisierte orthopädisch-unfallchirurgische Versorgung angewiesen, um seine Mobilität zu verbessern und langfristige gesundheitliche Folgen zu vermeiden.
Der kleine Mohammed kam aufgrund einer chronischen Osteomyelitis des linken Unterarmes nach Stollberg. Es erfolgte eine operative Versorgung und stationäre Nachbetreuung. Die Knochenentzündung des kleinen Patienten konnte erfolgreich behandelt werden. „Für uns ist es selbstverständlich, medizinische Hilfe dort zu leisten, wo sie dringend gebraucht wird“, betont Dr. med. Karsten Wallroth, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Gerade bei jungen Patientinnen und Patienten sehen wir, wie entscheidend eine frühzeitige und qualifizierte Behandlung für ihre gesamte weitere Entwicklung ist. Es ist für unser gesamtes Team eine große Motivation, zu wissen, dass wir einem Kind damit neue Perspektiven und mehr Lebensqualität ermöglichen können.“
Neben der medizinischen Expertise steht auch die menschliche Betreuung des kleinen Patienten im Mittelpunkt. Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen und Ärzte sowie die Seelsorge des Hauses begleiten den Jungen während seines Aufenthalts engmaschig und sorgen für ein sicheres Umfeld.
