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Gornauer Hortkinder lernen das Krankenhaus kennen

Zschopau

Bei den Hortkindern der Kita Kunterbunt in Gornau steht auch in den Sommerferien Lernen mit auf dem Programm. Bei einem Ausflug ins Erzgebirgsklinikum Zschopau am 4. Juli 2024 bekamen 18 Kinder der 1. – 3. Klassen aus Gornau einen Einblick in die Zentrale Notaufnahme (ZNA), die angrenzende Rettungswache sowie weitere Bereiche des Krankenhauses und lernten, was zur Arbeit von Pflegekräften, Ärzten und Rettungssanitätern dazugehört.  

Begleitet wurden sie dabei von Schwester Isabel, Stellv. Stationsleitung der ZNA, und Schwester Julia aus der Notaufnahme sowie Rettungssanitäter Lukas, der den Kindern die angrenzende DRK-Rettungswache zeigte. Dort durften sich die kleinen Besucherinnen und Besucher die Rettungsfahrzeuge aus nächster Nähe ansehen und vieles selbst ausprobieren. Wie werden die Vitalwerte im Krankenwagen gemessen? Was hat der Notarzt bei einem Rettungseinsatz alles in seinem Rucksack? Und wie schnell sind die Rettungskräfte bei einem Notruf bereit zur Abfahrt? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Rettungssanitäter Lukas den Kindern und ließ sie außerdem alle auf der höhenverstellbaren Liege im Rettungsfahrzeug einmal „Achterbahn fahren“.    

Zurück im Krankenhaus, durften sich die Hortkinder die Notaufnahme, aber auch andere Bereiche, wie die Küche, die Betriebstechnik und die Geburtenstation anschauen. Schwester Isabel erklärte ihnen unter anderem, wie die Triage in der Notaufnahme funktioniert, warum also ein Patient mit lebensbedrohlichen Verletzungen zuerst behandelt wird und ein Patient mit Kopfschmerzen oder anderen nicht lebensbedrohlichen Symptomen manchmal etwas länger warten muss. Gemeinsam mit Schwester Julia demonstrierte Schwester Isabel den Kindern außerdem das Legen eines venösen Zugangs, die Überwachung mit EKG oder das Anlegen von Verbänden.

Bereits seit 2011 kommen regelmäßig Kindergarten- und Schulgruppen in die ZNA in Zschopau und lernen so spielerisch die Arbeit im Krankenhaus kennen. Die Aktion wurde damals von Schwester Isabel Meier ins Leben gerufen und wird bis heute von ihr und ihren Kolleginnen und Kollegen immer wieder gern durchgeführt.