Am Standort Annaberg des Erzgebirgsklinikums fand das erste gemeinsame Treffen des palliativen Brückenteams Aue-Bad Schlema und der Palliativstation am 09.01.2025 statt. Das Ziel dieser Zusammenkunft war es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Teams weiter zu stärken und gemeinsame Strategien für die optimale Versorgung schwerkranker Patienten zu entwickeln. Die enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Palliativversorgung ist entscheidend, um Patienten und ihren Familien in allen Phasen ihrer Erkrankung bestmögliche Unterstützung zu bieten. „Unsere Arbeit endet nicht an der Klinikpforte“, betonte der Sozialdienst am Standort. „Es ist wichtig, dass die Übergänge zwischen stationärer und ambulanter Versorgung fließend gestaltet werden, um den Patienten Stabilität und Sicherheit zu geben.“ Das Treffen diente dazu, Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Herausforderungen zu besprechen und gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten. Das Treffen stieß bei beiden Teams auf große Zustimmung. „Der Austausch hat uns geholfen, ein noch besseres Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse des jeweils anderen Teams zu entwickeln“, erklärte Schwester Ina vom Brückenteam. „Diese Zusammenarbeit ist ein Gewinn für alle – vor allem aber für unsere Patienten.“ Auch die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen, wurde von den Teilnehmenden gelobt. „Wir haben nicht nur gemeinsame Ziele definiert, sondern auch die Basis für eine engere Zusammenarbeit gelegt“, so die Oberärztin Dr. med. Undine Fuchs. Aufgrund des Erfolgs des ersten Treffens ist geplant, solche Zusammenkünfte künftig regelmäßig zu organisieren. Sie sollen als Plattform dienen, um die Zusammenarbeit weiter auszubauen, neue Ideen zu entwickeln und die Qualität der Versorgung im palliativen Bereich kontinuierlich zu verbessern.
Mit dem gemeinsamen Engagement des palliativen Brückendienstes Aue-Bad Schlema und der Palliativstation setzt das Erzgebirgsklinikum ein klares Zeichen: Die Versorgung schwerkranker Menschen und die Begleitung ihrer Familien haben oberste Priorität. Dank der engen Zusammenarbeit der beiden Teams können Patienten sowohl zu Hause als auch in der Klinik bestmöglich betreut werden – individuell, einfühlsam und professionell.
