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Erfolgreicher Auftakt: 1. Zschopauer Trauma-Workshop bietet praxisnahes Training

Zschopau

Schrauben, Platten, Nägel – und jede Menge Gelegenheit, selbst Hand anzulegen: Beim 1. Zschopauer Trauma-Workshop drehte sich alles um das praktische Training moderner unfallchirurgischer Operationsverfahren. Dafür verwandelte sich der Standort Zschopau des Erzgebirgsklinikums am 27. Oktober 2026 in ein Trainingszentrum der besonderen Art.

Möglich machte dies das Stryker TEACH Mobile Lab, ein mobiles Schulungszentrum, das modernste Medizintechnik direkt vor Ort erlebbar machte. An sieben Trainingstischen konnten die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung verschiedene Osteosyntheseverfahren am Kunstknochen erproben. Ob Gamma-4- und T2-alfa-Nagelsysteme, Becken- und Acetabulum-Plattensysteme oder Ringfixateur – hier stand nicht die Theorie, sondern vor allem das eigene praktische Ausprobieren im Mittelpunkt.

Die Fortbildungsveranstaltung stieß auf großes Interesse und brachte 50 Mitarbeitende aus allen vier Häusern des Erzgebirgsklinikums zusammen. Neben Fach- und Assistenzärztinnen und -ärzten nutzten auch viele Mitarbeitende der OP-Pflege die Gelegenheit, ihre praktischen Fertigkeiten in der Unfallchirurgie zu vertiefen. Zwei externe Teilnehmende aus Chemnitz ergänzten die Runde.

Damit wurde die Veranstaltung zugleich zu einer wertvollen Plattform für den fachlichen Austausch über Berufsgruppen und Klinikstandorte hinweg. Gemeinsam trainieren, voneinander lernen und Erfahrungen teilen – dieser Gedanke prägte den gesamten Workshop.

Entsprechend positiv fällt das Fazit von dr. med. Univ. Gabor J. Gombos-Vajna, Leitender Oberarzt und Organisator der Veranstaltung, aus: „Das große Interesse an unserem ersten Zschopauer Trauma-Workshop hat uns sehr gefreut. Wir haben einen gelungenen Auftakt für ein spannendes, praxisorientiertes Fortbildungsformat erlebt, das von Kolleginnen und Kollegen aus allen vier Häusern unseres Klinikverbundes sehr gut angenommen wurde. Besonders wichtig war mir, dass erstmals auch unsere Mitarbeitenden aus der OP-Pflege gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten trainieren konnten. Denn im Operationssaal kommt es auf das Zusammenspiel aller Beteiligten an – wir sind ein Team am OP-Tisch. Genau diesen Teamgedanken und den häuserübergreifenden Austausch möchten wir mit unserem Workshop stärken und das erfolgreiche Fortbildungsformat auch künftig fortführen.“