EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Chefarzt

Dr. med. Andreas Gerlach
Telefon: 0 37 33 - 80 16 60

Sekretariat

Anke Seidel
Telefon: 0 37 33 - 80 16 61

Fax: 0 37 33 - 80 16 68
E-Mail: kgg@erzgebirgsklinikum.de Klinikspektrum

Sorgentelefon

für Fragen rund um die Geburt, Wochenbett, Stillzeit und Neugeborene
Telefon: 0 37 33 - 80 13 04

Stationen

Station 12 - Gynäkologie

Telefon: 0 37 33 - 80 12 00 Lageplan

  • Oberarzt Matthias Klemm
    Telefon: 0 37 33 - 80 12 00
  • Stationsärztin FÄ Swetlana Kowalski
    Telefon: 0 37 33 - 80 12 10

Station 13 - Geburtshilfe

  • Kreißsaal Lageplan
    Telefon: 0 37 33 - 80 13 00
  • Neugeborenenbereich
    Telefon: 0 37 33 - 80 13 50
  • Wochenstation
    Telefon: 0 37 33 - 80 13 00
  • Oberärztin Dr. med. Jeannine Fiege
  •     Telefon 0 37 33 - 80 13 00
  • Stationsärztin Dr. medic. Iulia Baltag
    Telefon: 0 37 33 - 80 13 10
Wassergebärlandschaft
Wassergebärlandschaft
Stillzimmer
Stillzimmer
Frühstücksraum
Frühstücksraum
Familienzimmer
Familienzimmer
Spielhaus
Spielhaus

Einweisung

Einweisung zur stationären Behandlung - geburtshilfliche Fälle

geplante Einweisungen und Notfälle - über Kreißsaal

Telefon: 0 37 33 - 80 13 00

Einweisung zur stationären Behandlung - gynäkologische Fälle

geplante Einweisungen und Notfälle - über gynäkologische Station 12

Telefon: 0 37 33 - 80 12 00

Diagnostisches und therapeutisches Leistungsspektrum

Fachgebiet Gynäkologie

  • Sämtliche Standardeingriffe
  • Onkologie
  • Plastische Operationen an der weiblichen Brust und der Bauchdecke
  • Operationen bei Senkungszuständen und weiblicher Harninkontinenz
  • Endoskopie: minimalinvasive Operation in Form der diagnostischen und operativen Laparoskopie (Bauchspiegelung) und Gebärmutterhöhlenspiegelung (Hysteroskopie)

Jährlich werden ca. 1500 Operationen durchgeführt (von den großen Operationen bei bösartigen Geschwulstleiden der Frau bis hin zu allen kleineren Eingriffen).

  1. Diagnostik und Therapie bei Senkung und Harninkontinenz der Frau einschließlich des Einsatzes von Schlingen- und Netzmaterial in den Beckenboden der Frau sowie der Möglichkeit des operativen Einsatzes eines künstlichen Blasen-Sphinkters.
  2. Durchführung aller minimal-invasiven Operationen (sogenannte Schlüssellochchirurgie -z. B. Verwachsungslösungen, Eileiterdurchgängigkeitsprüfungen, Operationen am Eileiter oder Eierstock bei Zystenbildungen oder Verschluss des Eierstockes, Gebärmutterentfernungen per Bauchspiegelung, operative Behandlung der Endometriose).
  3. Als zertifiziertes Mammazentrum werden alle Erkrankungen der weiblichen Brust diagnostiziert und behandelt, insbesondere natürlich die Geschwulstleiden der weiblichen Brust. Bei Brustkrebs haben wir eine brusterhaltende Operationsrate von 80 %. Bei doch notwendiger Entfernung einer Brustdrüse, können alle Wiederaufbauoperationen der Brust am Haus angeboten werden. Die eventuell notwendige Chemotherapie kann stationär oder ambulant erfolgen.
    www.mammazentrum-sachsen.de
  4. Durchführung aller ambulant möglichen Operationen - Bauchhöhlenspiegelungen zur Diagnostik oder zur Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter, Gebärmutterspiegelung, Ausschabung, Ausschabung bei Fehlgeburt oder verhaltener Fehlgeburt sowie bei gewünschtem Schwangerschaftsabbruch, gewünschte Sterilisation, kleinere Eingriffe an den äußeren weiblichen Geschlechtsorganen, Probeentnahmen aus der Brust, Stanzbiopsien an der weiblichen Brust.

Fachgebiet Geburtshilfe

  • zeitgemäße, familienorientierte und möglichst sanfte Geburtshilfe unter Einschluss der Homöopathie und Akupunktur sowie Moxibustion unter Wahrung erforderlicher Sicherheitsstandards für Mutter und Kind
  • ganzheitliche Betreuung am Wochenbett
  • Anwesenheit von Hebamme, Geburtshelfer und Kinderarzt "rund um die Uhr"
  • 3 modernst ausgestattete Kreißsäle (Gebärlandschaft)
  • Wassergeburt (Gebärwanne)
  • bei Bedarf "24-Stunden-Rooming-in"
  • Beobachtung und Behandlung auffälliger oder kranker Neugeborener im Neugeborenenbereich durch den Kinderarzt
  • Familienzimmer
  • Frühstücks- und Abendbrotbuffet

Im Zentrum aller unserer Bemühungen in der Geburtshilfe steht Ihr Wohlbefinden und die Achtung Ihrer familiären individuellen Wünsche. Diesem Konzept entspricht auch die integrative Wochenstation, auf der Sie gemeinsam von Geburtshelfern, Kinderärzten, Hebammen und Kinderschwestern einfühlsam umsorgt werden.

  • Wir schaffen Behaglichkeit in unserem Familienzimmer, unseren beiden Kreißsälen und im Bereich unserer Gebär-Wasserlandschaft (Wassergeburt) mit dem Ziel einer häuslichen Atmosphäre.
  • Wir ermöglichen die gemeinsame Unterbringung mit Ihrem Neugeborenen in attraktiven Ein- und Zweibettzimmern mit eigener Nasszelle und Fernseher.
  • Individuell nach Ihrem Zeitplan können Sie unser Frühstücks- und Abendbrotbüfett genießen.
  • Ein behagliches Familienzimmer zum gemeinsamen Verbringen der ersten Tage mit Ihrem Partner und Ihrem Neugeborenen kann zur Verfügung gestellt werden.
  • Auch bei Kaiserschnitt in Spinalanästhesie kann Ihnen Ihr Partner oder eine Person Ihres Vertrauens im Operationssaal beistehen und dabei sein.
  • Einsatz aller alternativen Behandlungsmöglichkeiten und geburtserleichternden Maßnahmen - Aromatherapie, Homöopathie, Akupunktur
  • Einsatz aller Maßnahmen zur Geburtsschmerzlinderung - Homöopathie, Akupunktur, Schmerzmittelgabe, Periduralanästhesie
  • Nabelschnurblutentnahme für die individuelle und zielgerichtete Spendeneinlagerung oder zur Spendeneinlagerung für die Allgemeinheit (Nabelschnurblutbank Dresden - DKMS Nabelschnurblutbank, Dr. med. Alexander Platz, leitender Arzt, Fiedlerstraße 34, 01307 Dresden)
  • Elterninformationsveranstaltungen:
    • Kreißsaalabende:
      jeden ersten Mittwoch im Monat 19:00 Uhr - Führung durch Kreißsaal, Wochenstation durch Herrn ChA Dr. Gerlach (Geburtshilfe) und Neugeborenenbereich durch Herrn PD Dr. Prager (Kinderarzt) mit Vorstellung unseres geburtshilflichen Konzeptes
    • Geburtsvorbereitende Kurse durch unsere Hebammen:
      1. und 3. Dienstag im Monat, 18:00 Uhr (telefonische Anmeldung erbeten), auf der Wochenstation im EKA
      1. Kurs "Eltern werden" - Veränderungen in der Schwangerschaft
                "Es geht los" - Die Geburt
      2. Kurs "Rund ums Stillen" - Wichtige Informationen und Tipps
                "Säuglingspflege"
    • wöchentliche Stillsprechstunde "Milchstraße":
      jeden Mittwoch von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr (telefonische Anmeldung erbeten)
    • Geschwisterschule:
      jeden zweiten Mittwoch im Monat 15:30 Uhr (telefonische Anmeldung erbeten) -
      für 5 - 12-jährige "werdende Geschwister"

 

 

Angebote

Kreißsaalabend

  • Leitung: Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Termin: jeweils 1. Mittwoch des Monats 19:00 Uhr
  • Treffpunkt: Haupteingang Chemnitzer Straße 15
  • Info-Tel.: Kreißsaal 0 37 33 - 80 13 00

Geburtsvorbereitungskurse

  • Leitung: Hebammen der Klinik
  • Termin: jeweils Dienstag 18:00 Uhr (telefonische Anmeldung erbeten)
  • Treffpunkt:
    Kurs 1 - 4 auf der Wochenstation des Erzgebirgsklinikums
  • Info-Tel.: 0 37 33 - 80 13 00

 

 

Durchführung ambulanter Operationen

  • Angebot nach EBM-Katalog
  • Anmeldung/Koordination: Gynäkologische Station 12,
    Tel.: 0 37 33 - 80 12 00

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

ist modernst ausgestattet und erwartet Sie mit einem kompetenten, freundlichen und mit absolutem Einfühlungsvermögen auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehenden Mitarbeiterteam.
In der Geburtshilfe stehen die Wünsche der werdenden und gewordenen Eltern vor, während und nach der Geburt absolut im Mittelpunkt. Lernen Sie unsere Hebammen durch die im Familienzentrum angebotenen Geburtsvorbereitungskurse kennen oder kommen Sie einfach mit Ihrer eigenen Hebamme zur Geburt in unser Haus.
In der Frauenklinik werden alle Operationen des Fachgebietes je nach Eingriffsart ambulant oder stationär durchgeführt. Es stehen auch für alle nicht operativ zu behandelnden Erkrankungen modernste Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Die Klinik besitzt die volle Weiterbildungsberechtigung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und kann durch den Chefarzt vertreten die fakultative Weiterbildung Spezielle operative Gynäkologie" sowie den Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie" ausweisen. Zum Spektrum der operativen Behandlung an der Frauenklinik gehören auch alle plastisch-kosmetischen Eingriffe an der weiblichen Brust und der Bauchdecke sowie die Fettabsaugung (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Brustlifting sowie Bauchdeckenplastik).
Ein weiterer Schwerpunkt der Frauenklinik ist die Diagnostik und Behandlung aller Erkrankungen der weiblichen Brust. Die Frauenklinik ist zertifiziertes Brustzentrum (Mammazentrum Chemnitzer Land/Oberes Erzgebirge).


Plastische Operationen und Intimchirurgie

Viele Frauen leiden unter der Situation, sich mit ihrem Körper unwohl zu fühlen. Nicht alle Probleme lassen sich durch disziplinierte und gezielte sportliche Aktivität und gesunde Ernährung lösen. Viele Frauen und Männer haben Körperstellen, an denen trotz Gewichtsabnahme ein weiterer Fettabbau nicht möglich ist.

Die Bauchdecke, insbesondere die Bauchhaut, kann sich nach Gewichtsabnahme oder nach Schwangerschaften häufig nur mangelhaft elastisch zusammen ziehen und es bleibt ein Hautüberschuss.

Von Natur aus vorhandene „Problemzonen“ oder im Laufe des Lebens entstandene Veränderungen an der Brust, der Bauchdecke oder dem Genitale können zu Schmerzen beim Sport oder beim Geschlechtsverkehr führen. Viele Frauen genieren sich, Teilbereiche ihres Körpers nackt zu zeigen und erleben dadurch Einschränkungen oder Hemmungen im Sexualleben.

Nach Geburten kann die sexuelle Stimulationsfähigkeit, insbesondere im Scheidenbereich, durch bleibende Ausweitungen oder unschön verheilte Geburtsverletzungen eingeschränkt sein.

Durch korrigierende Eingriffe kann den Betroffenen ein völlig neues Lebensgefühl und Selbstbewusstsein gegeben werden.

Auch die sexuelle Empfindungsfähigkeit und die Sexualität allgemein kann dadurch oft verbessert werden. Das wirkt sich natürlich positiv auf die Partnerschaft aus.

Spezielles operatives Fachwissen und langjährige Erfahrungen bei Operationen dieser Art an der weiblichen Brust, der Bauchdecke und am Genitale der Frau sind Voraussetzung, um solche Eingriffe anzubieten.

Kontakt:

Sekretariat Chefarzt Dr. med. Andreas Gerlach
Telefon: 0 37 33 - 80 16 61
E-Mail: kgg@erzgebirgsklinikum.de

Brustoperationen

Brustvergrößerung = Augmentationsplastik

Eine angeborene sehr kleine Brust oder durch Erschlaffung der Brusthaut hängende Brust, zum Beispiel nach Schwangerschaft und Stillzeit, kann eine erhebliche psychische Belastung darstellen.

Durch eine Brustvergrößerung mittels Silikongelimplantaten kann man in den meisten Fällen eine schöne neue Brustform erreichen. Der Zugangsweg zur Implantateinlage wird individuell festgelegt.

Das Implantat wird, je nach Situation, vor oder hinter den Brustmuskel eingesetzt.

Die bei uns verwendeten Implantate besitzen höchsten Qualitätsstandard und sind zum lebenslangen Verbleib zugelassen. Je nach Ausgangsbefund und Patientenwunsch stehen verschiedene Implantatformen zur Auswahl.

In einigen Fällen empfiehlt es sich, zusätzlich zur Implantateinlage eine Hautstraffung (Brustlifting) an der Brust durchzuführen.

Auf Wunsch ist es natürlich auch möglich, nur ein Brustlifting ohne Implantateinlage durchzuführen.

Nach der Operation wird Ihnen ein spezieller Kompressions-BH bei uns angepasst, den sie 8 Wochen tragen sollten.

Brustverkleinerung = Reduktionsplastik

Eine im Verhältnis zum Körperbau zu große Brust führt nicht nur oft zu seelischen Beeinträchtigungen, sondern auch zu körperlichen Beschwerden.

Sportliche Aktivitäten sind meist trotz Sport-BH nur eingeschränkt möglich. Auf Dauer kann es zu Rückenbeschwerden und Fehlhaltungen im Rückenbereich kommen. Nicht selten sind immer wieder auftretende Entzündungen in den Unterbrustfalten vorhanden.

Große Brüste, insbesondere bei zusätzlich schwachem Bindegewebe, neigen wesentlich schneller und damit in früherem Alter zur Ausbildung einer Hängebrust. Viele Frauen ziehen daher eine Brustverkleinerung in Erwägung, um das belastende Volumen der Brüste zu reduzieren.

Bei überdimensionaler Ausprägung kann eine Brustverkleinerungsoperation nach Antrag ggf. von der Krankenkasse getragen werden. Das ist aber eher selten der Fall.

Nach der Operation wird Ihnen ein spezieller Kompressions-BH bei uns angepasst, den sie 8 Wochen tragen sollten.

Bruststraffung = Lifting

Es muss nicht immer am Alter liegen. Auch nach Schwangerschaft und Stillzeit oder bei angeborenem schlaffem Bindegewebe dehnt sich die Brusthaut und die Brust hängt, der Schwerkraft folgend, herab.

Gewohnheitsmäßiges Nichttragen eines BH´s beschleunigt diesen Prozess.

Die Größe der Brust spielt natürlich auch eine Rolle. Je größer die Brust, desto schneller kommt es zur Ausbildung einer Hängebrust.

Bei der Bruststraffung wird überschüssige Haut entfernt und die Brust wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht. Dabei wird natürlich die Brustwarze mit nach oben angehoben.

Idealerweise funktioniert diese Methode mit gutem kosmetischem Ergebnis bei einer eher kleinen Brust.

Bei größeren Brüsten sollte über eine gleichzeitige Verkleinerung des Drüsenkörpers (Reduktionsplastik) nachgedacht werden.

Manchmal lässt sich ein anhaltend gutes kosmetisches Ergebnis auch nur durch zusätzliche Einlage einer Silikonprothese (Augmentation) erreichen.

Nach der Operation wird Ihnen ein spezieller Kompressions-BH bei uns angepasst, den sie 8 Wochen tragen sollten.

Figurveränderung

Bauchdeckenstraffung oder Bauchdeckenplastik (Abdominoplastik)

Nach Schwangerschaften oder nach starker Gewichtsabnahme oder bei angeborener Bindegewebsschwäche kann es zur Erschlaffung der Bauchdecken, insbesondere der Bauchhaut, kommen. Oft treten im Unterbauch zusätzlich Hauteinrisse, die sogenannten Mutterschaftsstreifen auf.

Das kann natürlich Männer in gleicher Weise betreffen, wie Frauen.

Es entsteht eine Bauchhauthängeschürze, die insbesondere beim Vorbeugen unschön und störend herab hängt.

Die Korrektur erfolgt durch Entfernung überschüssiger Bauchhaut und gegebenenfalls durch zusätzliche plastische Korrektur der Bauchmuskeln.

Je nach Ausprägung kann es ausreichen, nur die Haut über dem Schambein wetzsteinförmig zu entfernen (kleine Bauchdeckenplastik) oder man muss die Haut bis zum Nabel oder noch höher ausschneiden (große Bauchdeckenplastik).

Auch das Ausmaß der zu entfernenden Hautabschnitte zur Seite hin hängt von der Ausprägung der Hängeschürze ab.

Die resultierende Narbe liegt ähnlich der Kaiserschnittnarbe am Unterbauch in der sogenannten Bikinizone.

Der Bauchnabel muss dann ggf. neu in die wie ein Rollo herunter gezogene Haut eingenäht werden.

Nach der Operation ist es erforderlich, ein spezielles Kompressionsmieder 6-8 Wochen zu tragen.

Fettabsaugung = Liposuktion

Wären über dem gesamten Körper überall gleich viele Fettzellen unter der Haut verteilt, dann wäre es wirklich einfacher. Eine Gewichtsabnahme durch Sport und entsprechende Ernährung würde überall symmetrisch zum Abbau von Körperfett führen.

Jeder Mensch hat jedoch sein eigenes Verteilungsmuster von Fettzellen. Fettzellen vermehren sich nicht, sondern füllen sich entsprechend der Verteilung mit Fett auf oder geben es bei Gewichtsabnahme gleichmäßig verteilt ab. So entstehen „Problemzonen“ die sich nie komplett beseitigen lassen, weil hier im Vergleich zur benachbarten Körperstelle einfach mehr Fettzellen vorhanden sind.

Klassisches Beispiel ist das Reiterhosenphänomen, der kleine Bauchansatz oder der isolierte Hüftspeck. Aber individuell können diese Problemzonen auch an vielen anderen Orten vorkommen. Diese isolierten Problemzonen sind ideal und dauerhaft durch die Fettabsaugung zu beseitigen.

Bei ausgeprägtem Übergewicht ist die Fettabsaugung aber keine Lösung. Die Operation wird meist in örtlicher Betäubung vorgenommen, kann aber auf Wunsch oder in Problemzonen, die sich bekanntermaßen schlecht örtlich betäuben lassen, auch in Vollnarkose durchgeführt werden.

Unter die Haut wird nach örtlicher Betäubung über kleine Einstiche eine Lösung eingebracht, welche die Fettzelle aufschwemmt und dadurch für die Absaugung vorbereitet. Außerdem enthält die Lösung ein örtliches Betäubungsmittel und ein Mittel  zur Verhütung von Blutungen im Operationsgebiet. Anschließend erfolgt das Absaugen des Fettes mit langen dünnen Kanülen.

Nach der Operation ist es erforderlich, ein spezielles Kompressionsmieder 6-8 Wochen zu tragen.

Intimchirurgie

Vaginalstraffung / Vaginalverjüngung

Eine harmonische Beziehung zwischen Mann und Frau ist natürlich nicht auf sexuelle Befriedigung und Lustempfinden zu reduzieren. Dennoch handelt es sich dabei um eines der ureigensten Grundbedürfnisse des Menschen, welches in der heutigen Zeit auch Frauen für sich einfordern.
Die Scheide (Vagina) kann durch Geburten, aber auch durch das normale Altern, an Elastizität verlieren oder so geweitet sein, dass kein sexueller Lustgewinn entsteht oder dieser für Frau und Mann stark eingeschränkt ist.
Eine Vaginalstraffung kann diesen Zustand beseitigen.
Je nach Befund kommen unterschiedliche operative Schritte zur Anwendung.

Schamlippenverkleinerung = Labienplastik

Zu große innere Schamlippen oder seitenungleiche Verhältnisse können zu Schmerzen beim Sport (z. B. Fahrrad fahren) aber auch zu sexuellen Problemen führen und stellen für Betroffene meist ein ästhetisches Problem dar, was zu Einschränkungen im Sexualleben führt.
Am häufigsten wird deshalb die Verkleinerungsoperation an den kleinen Schamlippen gewünscht (Labienplastik).

Korrektur der kleinen Schamlippen

Korrekturen an den kleinen Schamlippen sind auch zunehmend nach absolvierten nicht fachgerecht durchgeführten Labienplastiken mit unschönen oder funktionell inakzeptablen Ergebnissen gewünscht und erforderlich (Schamlippenrekonstruktion).

Modellierung der großen Schamlippen

Die äußeren Schamlippen können ihre feste, pralle Konsistenz verlieren und erschlaffen.
Auch das kann zu Missempfindungen, Schmerzen oder störenden ästhetischen Beeinträchtigungen führen. Durch Entfernung des Hautüberschusses kann dieses Problem gut beseitigt werden.

Wahlleistungen

Sterilisation durch Operation

Angst vor ungewollter Schwangerschaft kann das Sexualleben durchaus beeinträchtigen.

Für Frauen mit definitiv abgeschlossener Familienplanung bzw. für solche, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen sollen, oder für Frauen, für die keine andere Möglichkeit der Verhütung in Frage kommt, stellt die Sterilisation eine dauerhafte und die sicherste Methode zur Empfängnisverhütung dar.

Die Sicherheit der operativen Sterilisation der Frau ist sehr hoch. Von 1000 sterilisierten Frauen kommt es aber dennoch bei 1 - 2  zu einer Schwangerschaft.

Die Komplikationsrate ist insgesamt relativ gering.

Die Sterilisation wird bei der Frau in Vollnarkose durchgeführt.

Meist über eine Bauchspiegelung oder aber auch im Rahmen einer geplanten Operation per Bauchschnitt verschafft sich der Frauenarzt Zugang zu den Eileitern, die entweder mit Hitze verschweißt (Elektrokoagulation), oder mit einem Clip abgeklemmt werden. So wird der Weg der Eizelle durch den Eileiter zur Gebärmutter blockiert und auch Samenzellen erreichen ihr Ziel nicht mehr. Der Eisprung findet weiterhin statt, das Ei gelangt dann in die Bauchhöhle und wird dort vom Körper problemlos abgebaut.

Ein Vorteil der Methode besteht darin, dass das Hormonsystem nicht beeinflusst wird. Die Eierstöcke produzieren weiterhin Hormone und Eizellen.

Piercing

Das Piercen ist ein kleiner Eingriff am Körper, bei dem dennoch zahlreiche Früh- und Spätkomplikationen, insbesondere bei unsachgemäßer Durchführung, entstehen können.

Anatomische Kenntnisse über Lage und Verlauf von Blutgefäßen und Nerven sind notwendige Vorrausetzung, um das Piercing gefahrenfrei einzubringen.

Infektionen sind die häufigste Komplikation des Piercings. Das Einhalten der Grundregeln des sterilen Arbeitens und der Desinfektion, nicht nur beim Piercen, sondern auch in den Räumlichkeiten, ist deshalb wichtigste Voraussetzung für eine komplikationslose und schnelle Abheilung.

Das Stechen des Piercings ist natürlich, abhängig von der Körperregion, oft sehr schmerzhaft.

Eine örtliche Betäubung macht das Piercen komplett schmerzfrei möglich.

Außerdem kann das Piercing durch die örtliche Betäubung „in Ruhe“ und damit exakter platziert werden.

Die Erlaubnis, eine örtliche Betäubung einzuspritzen, bleibt Ärzten vorbehalten.

Beim klassischen Piercen wird die Haut mit einer sterilen Einweg-Verweilkanüle (Flexüle) durchstochen. Nachdem die Nadel entfernt wurde, wird der verbliebene Plastikschlauch gekürzt. In das Lumen wird das Piercing gebracht und dann die Flexüle entfernt.

Preise

Preise  für  plastische und intimchirurgische Eingriffe  sowie Wahlleistungen

Operationen an der Brust

  • Brustvergrößerung ( Augmentationsplastik)  ab 4.300 €
  • Brustverkleinerung (Reduktionsplastik) ab 3.900 €
  • Bruststraffung (Lifting) ab 1.555 €

Figurveränderung

  • Bauchdeckenstraffung/Bauchdeckenplastik ab 3.400 €
  • Fettabsaugung (Liposuktion) 610 € pro Region

Intimchirurgie

  • Vaginalstraffung/Vaginalverjüngung ab 850 €
  • Schamlippenverkleinerung / Schamlippenkorrektur  ab 660 €
  • Modellierung der äußeren Schamlippen ab 660 €

Wahlleistungen

  • Sterilisation 595 €
  • Piercing ab 50 €

Kooperation mit der DKMS-Nabelschnurblutbank Dresden

Zum Helden geboren! - Nabelschnurblut kann Leben retten.

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, Nabelschnurblut kostenlos in der Nabelschnurblutbank der DKMS Deutsche Knochenmarksspenderdatei am Universitätsklinikum Dresden einlagern zu lassen. Weder für Sie, noch für Ihr Baby gibt es dabei ein Risiko. Es wäre aber doch ein schöner Anlass für die erste gemeinsame Tat von Ihrem Baby und Ihnen, vielleicht einem anderen Menschen gemeinsam das Leben zu retten.
www.dkms.de

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