EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH

Jubiläumssymposium Onkologie am EKA

OÄ Dr. med. Regina Herbst, FÄ für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie, Klinik für Innere Medizin III, Klinikum Chemnitz GmbH und ChA Dr. med. Ronny Frey, FA für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie, Klinik für Innere Medizin II, EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH

31.05.2019

Seit 10 Jahren kommen regional hoch anerkannte Spezialisten nach Annaberg-Buchholz und informieren sich über neue Behandlungsmethoden bzw. -konzepte für Krebspatienten. Die akute myeloische Leukämie stellt nach wie vor eine Herausforderung für Patient und Behandler dar. OÄ Dr. med. R. Herbst aus der Klinikum Chemnitz gGmbH informierte über die Weiterentwicklung der Therapiestrategien. Gerade für jüngere Patienten ist die Frage der Heilungschancen essentiell. Bei der Diagnostik und Behandlung von gastrointestinalen Tumoren gewährleistet der interdisziplinäre Behandlungsansatz von Chirurgen und Onkologen optimale Ergebnisse, so Chefarzt Dr. med. Ronny Frey aus dem Erzgebirgsklinikum Annaberg.
Die Behandlung von Lebertumoren und Lebermetastasen ist in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt. In einem hochinteressanten Vortrag informierte dazu Dr. med. Jörg Thalwitzer, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie an der Klinikum Chemnitz gGmbH. Letztlich kann durch das Zusammenwirken bildgebender Verfahren mit modernsten operativen Techniken eine zunehmende Zahl von Patienten geheilt werden. Das Pankreaskarzinom stellt die Medizin aufgrund seiner Aggressivität immer wieder vor neue Probleme. Insbesondere die Peritonealkarzinose war bisher nur schlecht behandelbar. Neue Verfahren wie die PIPAC ermöglichen auch hier neue Optionen. OA PD Dr. med. Marius Distler vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden erklärte die Methode: Zunächst wird über eine minimal-invasive Operation der Bauchraum untersucht und die Diagnose gesichert. Dann wird über eine Düse das Chemotherapeutikum als Aerosol unter hohem Druck in die Bauchhöhle appliziert. Dadurch kann das Krebsmedikament lokal vor Ort seine Wirkung entfalten. 

Das Symposium zeigt die gute Zusammenarbeit des Erzgebirgsklinikums mit regionalen Spezialisten bei der Behandlung von Krebspatienten aus dem oberen Erzgebirge. 


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