EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH

Beteiligung des Erzgebirgsklinikums an landesweiter Protestaktion

Die Zahlen symbolisieren die 162.000 fehlenden Stellen in den deutschen Krankenhäusern.

25.06.2015

Am Mittwoch, dem 24.06.2015 versammelten sich gegen 13:00 Uhr etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Eingangshalle des Erzgebirgsklinikums, um sich an einer bundesweiten Protestaktion der Gewerkschaft Ver.di und der Deutschen Krankenhausgesellschaft zu beteiligen. Damit wollen die Mitarbeiter die Forderungen nach einer besseren Personalausstattung unterstützen und gegen das vom Bundeskabinett Anfang Juni beschlossene Krankenhaus-Strukturgesetz (KHSG) protestieren. Dieses verschärft die zentralen Finanzierungsprobleme der Krankenhäuser enorm. Die in diesem Gesetz angekündigte Qualitätsoffensive bleibt eine Verbaloffensive nach dem Motto: "Mehr Qualität durch weniger Geld", da die erforderlichen Ressourcen nicht in erforderlichem Umfang bereitgestellt werden. Geradezu kontraproduktiv sind aufwendig zu dokumentierende Qualitätsindikatoren. Die Zeit für mehr Bürokratie fehlt den Ärzten und Pflegekräften am Patientenbett und trägt ganz sicher nicht dazu bei, die medizinische Versorgung zu verbessern. In diesem Kontext fordert ver.di eine Personalbemessung und deren Finanzierung. Das mit dem KHSG vorgesehene Pflegeförderprogramm „bringt 2016 gerade mal eine Pflegestelle pro Krankenhaus, in drei Jahren vielleicht 3,5 Stellen!" (ver.di, 22.05.2015).

Da Kürzungen auch Sachsen und das Erzgebirgsklinikum Annaberg betreffen würden, beteiligten sich die Mitarbeiter an dieser Aktion mit dem Ziel, dass sich die finanziellen Rahmenbedingungen mit dem Inkrafttreten des KHGS nicht verschlechtern, sondern zur Verbesserung der Personalausstattung, der Patientensicherheit und der medizinischen Versorgung im Erzgebirge beitragen.


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