EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH

Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland

Frau Dr. med. Vanessa Kautzsch beim Scannen der Implantatdaten für das Endoprothesen- register

14.07.2015

Die Klinik für Chirurgie, Abteilung Unfall- und Orthopädische Chirurgie der EKA Erzgebirgsklinikum Annaberg gGmbH beteiligt sich seit diesem Jahr am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD).

Herr Dr. med. Ulrich Wandt, Chefarzt der Klinik und Herr Dipl.-Ing. Bertram Preuß, Geschäftsführer des Hauses haben dazu eine entsprechende Teilnahmevereinbarung mit dem EPRD unterzeichnet.

Die Abteilung für Unfall- und Orthopädische Chirurgie ist auf die Versorgung von Patienten mit Hüft- und Kniegelenksbeschwerden spezialisiert und seit 2014 als Endoprothetikzentrum zertifiziert.

„Mit unserer Teilnahme am EPRD zeigen wir, dass die Patienten bei uns gut aufgehoben sind. Wir wollen unsere eigene gute Behandlung weiter sichern und setzen uns so dafür ein, die hohe Qualität in der Endoprothetik zu bewahren und auszubauen“, erläutert der Chefarzt.

Der künstliche Gelenkersatz wird jährlich bei circa 390.000 Patienten an Hüft- und Kniegelenken durchgeführt und ist damit in Deutschland eine der häufigsten Operationen überhaupt. Ziel des EPRD ist es, langfristig die Qualität der Produkte und Behandlungsverfahren vergleichend zu beurteilen, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen und Korrektureingriffe zu verringern. In Skandinavien und Australien  sind derartige Register schon seit mehr als 25  Jahren verpflichtend  und ermöglichen den Operateuren und Implantat-Herstellern  sichere Aussagen über die  „Standzeiten“ der Prothesen.

Mit einer Teilnahme am EPRD verpflichtet sich die Abteilung für Unfall- und Orthopädische Chirurgie am Erzgebirgsklinikum beim Einbau von künstlichen Hüft- und Kniegelenken zusätzlich Daten zur Operation sowie zum Implantat zu erfassen. Der dadurch entstehende umfangreiche Datenpool des EPRD gestattet es künftig, produkt- oder operationsbedingte Ursachen für Auffälligkeiten leichter und zeitnäher als bisher zu ermitteln.

Die Ärzte in den EPRD-Kliniken können ihre Patienten umfassender beraten und die beste Versorgungsstrategie auswählen. „Wir sind stolz darauf, dass wir uns als Krankenhaus der Herausforderung stellen und diesem modernen Netzwerk zur Qualitätssicherung in der Endoprothetik angehören“ so der Geschäftsführer.


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